Informationen über die Exponate

Entdecken Sie mit uns die Faszination dampfbetriebener Maschinen. Erleben Sie fahrtüchtige Originale und Nachbauten auf der gesamten Fläche auf dem Terrassenufer und bestaunen Sie die durch ein Lokomobile betrieben Kirmesorgel im Stallhof.


Am Anleger 2 können Sie auf dem Historischen Raddampfer Meissen unsere Dampfmodellausstellung bestaunen und unsere Fachleute stehen Ihnen Rede und Antwort.

Bild Dampfwalze Breda No. 10351

Dampfwalze Breda No. 10351

Exponat von Andreas Precker

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  • Hersteller: Ernesto Breda, Mailand, Italien
  • Baujahr: 1925
  • Gewicht: ca. 16 t
  • Leistung: ca. 50 PS
  • Maße: Länge ca. 6 m, Breite ca. 2,20 m, Höhe ca. 2,95 m
Bild Dampflastwagen Škoda-Sentinel

Dampflastwagen Škoda-Sentinel

Die Firma stellte von 1924 bis 1935 ca. 170 Fahrzeuge in verschiedenen Ausführungen her. Sie übertrafen die damaligen Benzinwagen in der Zuverlässigkeit und waren höher belastbar bei günstigerem Betrieb. Von den drei erhalten gebliebenen Exemplaren befinden sich zwei in Tschechien und eins in der Slowakei.

Exponat der Familie Bednar - www.starestroje.cz

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  • Hersteller: Akt.Ges., vorm. Škoda Werke in Pilsen (Lizenz Sentinel Waggon Works, Ltd., Shrewsburry, GB)
  • Baujahr: 1925
  • Gewicht: 7,5 t
  • Nutzgewicht: 6 t
  • Antrieb: Zwillingsdampfmaschine mit Ventilsteuerung, Heissdampf
  • Bohrung/Hub: 170/230 mm
  • Kesselüberdruck: max. 19,5 atü (1,95 MPa)
  • Leistung: 70 PS (~52 kW) bei 300 U/min.
  • Verbrauch/100 Km: 500 kg Kohle und 2000 Liter Wasser
  • Geschwindigkeit: dauerhafte 20 - 25 km/h, höchste bis zu 35 km/h
Bild Lokomobile Heinrich Lanz AG, Mannheim

Lokomobile Heinrich Lanz AG, Mannheim

Die Heinrich Lanz AG war vor dem zweiten Weltkrieg Deutschlands größter Hersteller von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten, vor allem bekannt durch die legendären Lanz-Glühkopf-Bulldogs. Das Unternehmen beschäftigte 1938 über 10.000 Mitarbeiter, Dampfmaschinen wurden von 1879 bis 1925 gebaut. Die Lokomobile der Fa. Heinrich Lanz AG waren die in Deutschland am meisten vorkommenden Dreschlokomobilen und trugen so maßgeblich zur Industrialisierung der Landwirtschaft bei. Diese Lokomobile wurde aus Südamerika zurück nach Bayern geholt und umfassend restauriert.

Exponat der Familie Hofbauer - www.dampfdreschen.de

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  • Baujahr: 1920
  • Typ: ZC, Einzylinder, Sattdampf
  • Gewicht: 3 t
  • Kesselüberdruck: 8 bar
  • Leistung: 9 PS nominale Leistung
  • Anwendung: Landwirtschaft, zum Antrieb von Maschinen
Bild Kirmesorgel Bruder 107

Kirmesorgel

Der Überlieferung nach wurde die Orgel 1910 von der Firma „Ignaz Bruder & Söhne“ in Waldkirch im Schwarzwald gebaut. Sie war über mehrere Generationen im Besitz der Schaustellerfamilie Steffan Tränkler. 1975 wurde die Orgel von Carl Frei, jun. aus Waldkirch restauriert und teilweise erneuert. Es handelt sich um eine Rollenorgel Bruder 107 mit 52 Claves, viele originale Notenrollen sind noch vorhanden. Über mehrere Zwischenstationen gelangte die Orgel 2013 in den Besitz der Familie Dania & Martin Hofbauer, wo die Orgel stilecht mit einer alten Dampfmaschine angetrieben wird.

Exponat der Familie Hofbauer - www.dampfdreschen.de

Bild Dampftraktor Burrell Road-Locomotive

Dampftraktor Burrell Road-Locomotive

Dieser Dampftraktor ist der Nachbau des Originals im Maßstab von 1:2. Der Konstruktionszeitraum liegt in den 1890er Jahren. Das heute noch betriebsfähige Original ist die Maschine „Lord Kitchener“ eine 7NHP Straßenlokomotive.

Exponat von Herr Dr. Forschner

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  • Hersteller des Originals: Charles Burrell & Sons, Thetford, England
  • Hersteller des Models: Great Northern Steam Comp., Darlington, England
  • Baujahr: 2003
  • Betriebsgewicht: 2,5 t
  • Antrieb: Liegende Zweizylinderverbunddampfmaschine
  • Steuerung: Stephenson, außenliegend
  • Kesselüberdruck: max. 9 atü (0,9 MPa)
  • Maschinenleistung: ca. 3-4 PS
  • Geschwindigkeit: 6 km/St.
Bild Lykamobile Typ 2

Lykamobile Typ 2

Nachbau des Dampfautos im Maßstab 1:1, Bauzeit ca. 1,5 Jahre

Dampfauto 1898 von der englischen Firma Stanley konstruiert, in der Zeit von 1898 bis 1905 wurden ca. 3000 Stück gebaut. Das Dampfauto wird von einer 2 Zylinder Dampfmaschine, mit oszillierenden Zylindern, angetrieben und erreicht eine Leistung von etwa 2,5 PS. Die Geschwindigkeit des Fahrzeuges ist auf 10 km/h gedrosselt. Das Fahrgestell besteht aus einem Torsionsrahmen mit Blattfedern und einer Pinnenlenkung. Die Verkleidung ist aus Holz gefertigt. Der Nachbau erfolgte im Maßstab 1:1 und die Bauzeit betrug etwa anderthalb Jahre.

Exponat der Familie Higeist

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  • Hersteller: Stanley, England
  • Baujahre: 1898 bis 1905 (ca. 3000 Stück)
  • Maschine: 2 Zylinder Dampfmaschine, mit oszillierenden Zylindern
  • Leistung: ca. 2,5 PS
  • Geschwindigkeit: auf 10 kmh gedrosselt